
Gründung des Baugeschäfts
Himmel u. Papesch in Berlin-Lankwitz durch den Baumeister August Heinrich Himmel
und den Kaufmann Rudolf Papesch.
Schnell entwickelt sich
Himmel u. Papesch zu einem florierenden Baugeschäft.
Zu den Schwerpunkten der
Firma gehören die Erbauung von Stahlbetonbrücken für Straße und Bahn,
Gleisbau, Hilfsbrücken, Verbauten und Hochbauten.
Himmel u. Papesch gehört
mit über 1.000 Beschäftigten zu den größten Unternehmen der Branche.

Im Laufe des 2. Weltkrieges
werden bis zu 90 Prozent der Gebäude, Maschinen und Material zerstört.
Bis Kriegsende 1945 bleiben
einige Kleingeräte in Berlin sowie ein Brückenbauzug übrig, der sich aus der
Ukraine nach Westdeutschland, Blankenheim bei Bebra, rettet: Die Geburtsstunde
von Himmel u. Papesch in Bebra. Für den Beginn wird eine Holzbaracke als Büro
eingerichtet.
Herr Dipl.-Ing. Stierl übernimmt
die Führung der Firma in Bebra und Herr Himmel sen. führt das Geschäft in
Berlin weiter.
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Bis 1950 werden überwiegend
Wiederaufbauarbeiten an Brücken und Gleisen der Deutschen Bundesbahn durchgeführt.
Gleisbauarbeiten, wie z. B.
der Umbau des Göttinger Bogens in Bebra, erfordern viel Arbeit von Hand.
Trotz der Zonenrandlage
entwickelt sich die Zweigniederlassung rasch zu einem beachtlichen Betrieb mit
bis zu 500 Beschäftigten.
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Himmel u. Papesch erstellt
die erste Brücke außerhalb der Gleise, die später im Schutz von Hilfsbrücken
eingeschoben wird. Dieses Tätigkeitsfeld entwickelt sich in den Folgejahren zu
einem Spezialgebiet der Firma.
Im gleichen Jahr schafft
sich die Firma den ersten Seilbagger an. Mit der Entwicklung der Hydraulik-Geräte
kommt im Jahre 1960 erstmals eine dieser Maschinen zum Einsatz. Für den
Gleisbau wird eine Stopfmaschine gekauft.
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Das jetzige Bürogebäude
in der Kasseler Straße in Bebra wird gebaut.

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In den Folgejahren wird der
Brückenbau immer weiter ausgebaut und der Gleis-, Straßen-, Kabel- und
Kanalbau weitergeführt.
Neben dem Brückenbau
werden in erheblichem Umfang Ramm- und Bohrarbeiten durchgeführt und weitere
Geschäftsfelder, wie Ankertechnik, Microtunneling, Bauwerkssanierung und
Felssicherung kommen hinzu.
In Frankfurt/M.-Rödelheim
wird ein Lagerplatz mit Unterkünften eingerichtet.
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1993 scheidet Herr Himmel
jun. aus der Firma aus, Herr Wilfred Gnauert übernimmt seine Gesellschafteranteile.
Nach Öffnung der
innerdeutschen Grenze wird 1994 eine Niederlassung in Erfurt gegründet und 1995
ein Lagerplatz in Thörey bei Erfurt gekauft.
Außerdem wird ein Platz für
Spundbohlen und Träger in Bebra eingerichtet.
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1996 tritt Herr
Dipl.-Ing. Jörg Gnauert in die Firma ein.
Im Januar 1998 übernimmt
er die Firmenanteile von seinem Vater. Die Firma wird seitdem von Vater und Sohn
geführt.
Im selben Jahr werden die
neue Werkstatt und der Bauhof in der Philipp-Reis-Straße in Bebra
fertiggestellt.
1999 feierte die Firma ihr
75-jähriges Bestehen.
käuflich erworben.
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Im Dezember 2003 wurde der Brückenbau von der renommierten Firma GERDUM u. BREUER, Kassel, übernommen.
Der Firmensitz der Tochtergesellschaft von HuP, die GERDUM u. BREUER Bauunternehmung GmbH.
befindet sich in der Lilienthalerestraße 7.
Mit ca. 90 Mitarbeitern konzentriert sich das Unternehmen überwiegend auf den Brücken- und Ingenieurbau.
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Aufgrund unserer
über 75-jährigen
Erfahrung sind wir davon überzeugt, dass es uns mit Hilfe unserer etwa 120
hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter – unterstützt durch
modernste Technik – gelingen wird, auch weiterhin „Brücken in die
Zukunft“ zu bauen.
